Maximieren Sie den Erfolg Ihrer Social Media Creatives

Sie können durch Facebook und Instagram Ads potenzielle Kunden weltweit erreichen und Ihr Unternehmen erfolgreicher machen. Doch wie genau stellen Sie das an? In diesem Blogbeitrag erfahren Sie worauf es wirklich bei Werbeanzeigen im Social Media ankommt und wie Sie diese erfolgreich umsetzen können.

Im Austausch mit verschiedenen Online-Shop-Betreibern fällt immer wieder auf: Die meisten glauben, dass die technischen Einstellungen, wie das Targeting, die Kampagnen-Struktur oder die Gebotsstrategie der Schlüssel zum Erfolg sind.

Dies ist natürlich nicht außen vor zu lassen, doch eine Sache ist noch viel wichtiger: Der Erfolg einer Kampagne hängt zum großen Teil vom Creative ab – von dem, was der Umworbene zu Gesicht bekommt. Social Media Creatives sind die Fotos oder Videos der Werbeanzeige, also praktisch das Herzstück der Anzeige. Man fand heraus, dass ein einfaches Anpassen die Wahrnehmung durchschnittlich um 18,5% erhöht. Man kann soweit gehen und sagen, dass ein schlechtes Set-Up mit guten Creatives besser funktioniert als ein sauberes Set-Up mit schlechten Creatives.

Warum überhaupt Social Media Ads nutzen?

Im Folgenden erfahren Sie einiges über performante Facebook und Instagram Ads im E-Commerce. Vorher sollte aber geklärt werden, warum es überhaupt sinnvoll ist Social Media Ads zu nutzen und da das Geld reinzuinvestieren. 

Mit über zwei Milliarden aktiven Nutzern pro Monat ist Facebook ein zentraler Social-Media-Kanal für das Marketing. Hinzu kommen weitere 800 Millionen auf Instagram. Diese Zahlen allein belegen, wie wichtig es für Unternehmen ist, auf beiden Kanälen präsent zu sein. Durch korrekte Zielsetzung, passende Zielgruppen, Format der Ads und die richtige Platzierung können Sie eine hohe Reichweite erzielen und Ihr Unternehmen erfolgreich machen.

Creatives

Social Media Creatives können in Kategorien aufgeteilt werden: Prospecting, Re-Engagement, Retargeting und Bestandskunden.

Im Prospecting werden die Menschen angesprochen, die das Produkt und die Marke noch nicht kennen. Es sind weder Berührungspunkte noch das Problembewusstsein vorhanden. Setzen Sie bei dem Bewusstsein an, welches Ihre Zielgruppe hat: Wenn sie sich über das Problem bewusst ist, aber Ihr Produkt noch nicht kennt, dann sprechen Sie in Ihrem Creative über das Problem. Falls sie Ihr Produkt kennt, aber noch nicht Ihre Marke, dann erzählen Sie über das Produkt.

Prospecting

Anwendungsbilder: Zum einen haben Sie die Möglichkeit durch einfache Produktbilder Ihren potenziellen Kunden erstmals einen Einblick zu geben, was Sie eigentlich anbieten. Damit ist allerdings nicht gemeint Ihr einzelnes Produkt auf einem weißen Hintergrund zu präsentieren. Am wirkungsvollsten sind sogenannte Anwendungsbilder, die das Produkt in Aktion zeigen.

Das Problem im E-Commerce ist: Kunden sehen das Produkt erst richtig, wenn sie es gekauft haben. Die Produkte müssen deswegen in der Werbung erlebbar gemacht werden. Ihr Kunde muss sich vorstellen können, wie es sich anfühlt, Ihr Produkt in den Händen zu halten und es zu benutzen. Aus diesem Grund steigt die Verkaufschance, wenn man die Anwendung bereits auf dem Foto schon sehen kann.

Produktkarussel: Eine weitere Möglichkeit Ihrer Zielgruppe zu zeigen, welche Produkte Sie anbieten, ist das sogenannte Produkt-Karussell. Sie können dem potenziellen Kunden in einem Karussell unterschiedliche Produkte zeigen oder die Anwendungsbereiche von einem Produkt präsentieren. Des Weiteren können Sie von einem Produkt Ihre USPs („Unique selling point“ – Alleinstellungsmerkmal) in Form von einem Karussell darstellen.

Animierte Bilder: Bei Bewegtbilder schaut man mal genauer hin. Deshalb sollten Sie diese unbedingt auch für Ihre Ads nutzen. Wenn eines Ihrer Produktbilder aus einer Kampagne gut läuft, dann lassen Sie es doch mal animieren. Sie kennen das bestimmt von Ihnen: Sie bleiben im Newsfeed eher einmal stehen, wenn ein Bild sich bewegt und sich somit von der Masse abhebt.

Infografiken: Vor allem für erklärungsbedürftige Produkte eignen sich Infografiken im Prospecting. Denn Ihr Kunde muss das Produkt verstehen, bevor er es kauft. Durch Infografiken können Sie schnell und in Kürze Ihr Produkt erklären. 

Erklärvideos: Produzieren Sie ein vor allem professionelles Erklärvideo für Produkte, die etwas Wissen zur Anwendung benötigen. Weitere Ideen und Inspirationen für Erklärvideos finden Sie auf hlprr.video.

Anwendungstipps: Für Produkte, welche eine bestimmte Wirkung zeigen sollen, können Sie hilfreiche Anwendungstipps geben, um es dreidimensional darzustellen. Diese Form von Social Media Creatives ist vor allem für Kosmetikprodukte, Nahrungsergänzungsmittel oder ähnliches gut geeignet.

Im Blog promoten: Es muss nicht immer der direkte Verkauf sein. Nur sehr wenige User sind sofort kaufbereit. Bei vielen kann es sich um Wochen oder Monate handeln. Eine Möglichkeit, um die nicht direkt kaufbereiten User abzuholen, ist einen Blogartikel zu Ihrem Thema zu schreiben und die Produkte dort zu verlinken. Die User erfahren mehr über das Produkt und könnten anschließend sich dazu entscheiden einen Kauf zu tätigen. Schalten Sie dort unbedingt Werbeanzeigen.

Re-Engagement

Diese User kennen bereits die Marke und das Produkt. Sie haben aber noch zu wenig Vertrauen, um zu kaufen.

In diesem Fall können Empfehlungen und positive Kundenrezensionen den Leuten dabei helfen sich für einen Kauf zu entscheiden. Tatsächlich kommen diese auch gut an als Werbeanzeige und Sie können das perfekt nutzen um auf Ihr Unternehmen aufmerksam zu machen.

Haben Sie schonmal über die Wirkung von Influencer Marketing nachgedacht? Wenn diese Ihr Produkt bewerben werden Sie garantiert viel Aufmerksamkeit auf Ihr Unternehmen ziehen. Dies erfordert natürlich einen bereits gewissen Bekanntheitsgrad oder gute Connections und ist somit schon etwas fortgeschrittener, aber dennoch definitiv erwähnenswert.

Wussten Sie wie beliebt Unboxing Videos eigentlich sind? Wie bereits bei den Anwendungsfotos erwähnt, kann man online nie wissen, wie das Produkt zu 100% aussieht und durch ein kurzes Video in Form einer Werbeanzeige, machen Sie nicht nur auf sich aufmerksam aufgrund des bewegenden Bildes, sondern machen die User gespannt auf den Inhalt.

Zeigen Sie Produktvielfalt. Wenn der potenzielle Kunde bereits von Ihnen gehört hat und ein Produkt kennt und gut findet, dann interessiert es ihn mit Sicherheit, was Sie sonst noch anbieten. Sehr gut eignet sich hier das Produktkarussel.

Retargeting

Im Retargeting kennt der Nutzer in jedem Fall bereits einige Ihrer Produkte, hat diese aber vielleicht noch nicht gekauft. Nehmen Sie dem Kunden die Unsicherheit und überzeugen Sie ihn, warum es sich lohnt in Ihrem Unternehmen etwas zu kaufen.

Eine sehr beliebte und effiziente Methode sind Rabattaktionen, welche Sie unbedingt verwenden sollten. Denn Aktionen schaffen Anlässe jetzt sofort etwas zu bestellen. Machen Sie aber nicht durchgehend Rabattaktionen. Ansonsten könnte das Gefühl bei Kunden aufkommen, dass Ihre Produkte gar nicht soviel wert sind.

Sie können eine Social Media Ad auch dazu nutzen Ihren potenziellen Käufern nochmal alle wichtigen Vorteile aufzuzählen, warum sie bei Ihnen etwas kaufen sollten. Vermeiden Sie aber sich über alle anderen stellen zu wollen mit Ihren Aussagen, denn das wirkt eher abschreckend und unglaubwürdig.

Sie kennen bestimmt schon dynamische Retargeting. Das sind die Anzeigen mit Produkten, die erscheinen, wenn Sie sich diese zuvor angeschaut haben. Dies dient auch als kleiner Reminder für das Produkt.

Bestandskunden

Natürlich möchte man immer neue Kunden generieren, aber man sollte die Bestandskunden nicht außer Acht lassen. Denn die Kaufbereitschaft bei älteren Kunden ist viel höher, als bei Neuen. Steigern Sie Ihren Kundenwert und bauen Sie eine Bindung zu ihnen auf. Auch dies funktioniert über Social Media Ads.

Bringen Sie einen Kunden, der einmal etwas bei Ihnen bestellt hat, dazu nochmals Ihren Shop zu besuchen. Machen Sie sich und Ihr Unternehmen interessant, durch beispielsweise Aktionen oder Bundles, die nur für Bestandskunden bestimmt sind. Kreiere Anlässe um nochmal auf Ihr Unternehmen zurückzukommen.

Fazit

Schlussfolgernd ist aber hervorzuheben, dass die Qualität jeder einzelnen Anzeige darüber aussagen wird, wie erfolgreich diese ist. Es bringt nichts eine Checkliste aller möglichen Arten von Social Media Creatives abzuarbeiten und jede zu benutzen. Überlegen Sie sich gut, welche Werbeanzeigen Sie und Ihr Unternehmen am besten widerspiegeln und was am authentischsten wirkt. Wenn Sie das Vertrauen eines Kunden gewinnen, gewinnen Sie auch seine Zahlungsbereitschaft für Ihre Produkte.

Hier nochmal alle wichtigen Creatives aufgelistet:

  • Anwendungsbilder
  • Produktkarussel
  • Animierte Bilder
  • Infografiken
  • Erklärvideos
  • Anwendungstipps
  • Im Blog promoten
  • Unboxing videos
  • auf Benutzer zugeschnittene Inhalte
  • Aktionen
  • Reminder
  • Produktvielfalt
  • Rabattaktionen
  • Dynamic Product Ads

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